TRAUMABEWÄLTIGUNG

Ein Trauma kann sich dann entwickeln, wenn es dem Betroffenen zum Zeitpunkt des traumatischen Ereignisses nicht möglich ist, seine Gefühle zu empfinden, sie auszudrücken oder sie zu bewältigen. In der emotionalen Realität des Betroffenen bestand zu diesem Zeitpunkt Lebensgefahr, und das Ausleben oder Zulassen der Emotionen hätte diese Gefahr vergrößert.

Eine traumatische Erinnerung wird häufig nahezu unverändert in ihrer ursprünglichen Form im Nervensystem gespeichert. Die Bilder, Geräusche, Gerüche, Emotionen und Glaubensmuster werden alle im Netzwerk unserer Nervenzellen über Pfade abgelegt, die wiederum ein Eigenleben entwickeln können.

Auf Grund dieser Eigenschaften des Gedächtnisses kann jedes beliebige Bild, jedes Geräusch, ein Geruch, ein Gedanke oder ein Gefühl, was den Umständen des traumatischen Vorfalls ähnelt, unwillkürlich die komplette Kaskade der gespeicherten Erfahrungen auslösen.

Eine spürbare Veränderung und damit Entlastung kann dann eintreten, wenn die gespeicherten Erfahrungen umprogrammiert werden bzw. mit anderen Begrifflichkeiten oder Verhaltensweisen verknüpft werden. Energiearbeit in ihren verschiedenen Ausprägungen eventuell ergänzt mit Homöopathie kann dies bewirken.